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20.12.2018 Marktkapelle Wegscheid war im Jahr 2018 insgesamt 73 Mal im Einsatz

73 Mal war die Marktkapelle Wegscheid in diesem Jahr musikalisch im Einsatz, das konnte Kapellmeisterin Christina Ulirsch bei der Weihnachtsfeier der Kapelle im Wegscheider Gasthof Escherich belegen. 42 Mal hatte sich die Truppe dabei wöchentlich jeweils am Freitag im eigenen Proberaum im Haus des Gastes zu den zweieinhalbstündigen Proben getroffen, davon waren es auch zwei Marschproben im Freien, und 31 Mal waren die Musikerinnen und Musiker zu den verschiedensten Anlässen gerufen worden, um dort aufzuspielen.
Christina Ulirsch hatte über alle diese Auftritte fein säuberlich wieder Buch geführt, immerhin war sie als einzige bei fast allen Auftritten mit dabei. Deshalb konnte sie auch belegen, dass bei den einzelnen Proben von den derzeit 35 aktiven Musikerinnen und Musikern im Durschnitt immer etwa die Hälfte aller Musiker anwesend war, Gleiches konnte sie auch bei den Auftritten belegen. Großes Lob hatte sie für Vorstand Thomas Kainberger, der bei insgesamt 41 Proben anwesend war, gefolgt von Franz Stangl, Rosa Rosenberger, Ludwig Fischer und Markus Niederl. Bei den Einsätzen lobte sie wieder Thomas Kainberger als besonders zuverlässig, der bei 27 Einsätzen mit dabei war, gefolgt von Thomas Jellbauer, Heinz Niederl, Michael Jellbauer, Axel Steil und Bianca Bogner.
Bei den Höhepunkten im vergangenen Musikerjahr erinnerte die Kapellmeisterin besonders an das traditionelle Neujahranblasen, an die musikalischen Begleitungen bei den Faschingsumzügen in Büchlberg, Wildenranna und Germannsdorf, an die beiden Starkbierfeste im Gasthof Haiböck als Mitveranstalter neben der FFW Wegscheid, an die musikalischen Auftritte bei Vereinsjubiläen innerhalb und außerhalb der Gemeinde wie zum Beispiel bei den Heimattagen in Untergriesbach, an das Pfarrfest in Wegscheid sowie an viele kleinere und größere kirchliche oder weltliche Anlässe. Ein kleiner Höhepunkt sei auch die musikalische Begleitung bei der Hochzeit von Musikerkollegen Michael Jellbauer mit seiner Anke gewesen. Und zuletzt habe die Kapelle auch noch viel Lob für ein Kirchenkonzert bekommen, dass sie aus Anlass des 60jährigen Bestehens in der Wegscheider Pfarrkirche gespielt hatte. Mit einem Tagesausflug nach Kehlheim und Regensburg sowie mit einer geselligen Grillfeier bei Vorstand Thomas Kainberger seien die Musiker schließlich für die vielen Stunden im Einsatz entlohnt worden.
Vorsitzender Thomas Kainberger begrüßte mit Ehrenmitglied Willi Stangl ganz besonders das einzige noch lebende Gründungsmitglied, der im Jahre 1958 gegründeten Marktkapelle, der nach seiner Jahrzehnte langen aktiven Zeit als Musiker auch weiterhin ein treuer Freund der Marktkapelle geblieben ist. Er dankte allen Musikerinnen und Musikern für den musikalischen Einsatz während des Jahres, insbesondere aber Kapellmeisterin Christina Ulirsch. Sein besonderer Dank galt auch noch seinem Stellvertreter Thomas Jellbauer, Notenwart Michael Jellbauer, den Stabführerinnen Carolina Schuster und Sonja Lang, der Schatzmeisterin Rosa Rosenberger, dem 2. Dirigent Martin Fenzl und der Schriftführerin Johanna Schichl für deren besonderen Einsatz innerhalb der Kapelle. Einen speziellen Dank richtete er noch an Bianca Bogner, die sich bei der Neueinkleidung der Musikerinnen und Musiker im vergangenen Jahr ganz besonders engagiert hatte. Er dankte auch noch den inzwischen vielen fördernden Mitgliedern dieses Musikvereins, die, so Thomas Kainberger, mit ihren Beiträgen und Spenden den finanziellen Grundstock für die teuren Noteneinkäufe sowie für den teuren Unterhalt des Proberaums geben. Für den Rest des Abends packten einige Musiker ihre mitgebrachten Instrumente aus und dann wurde, so wie es sich für Musiker auch gehört, fleißig Musik gemacht.


28.11.2018 Marktkapelle Wegscheid begeistert bei ihrem Kirchenkonzert

Ein wahres Gänsehautfeeling zauberten die Musikerinnen und Musiker der Marktkapelle Wegscheid um Kapellmeisterin Christina Ulirsch teilweise mit ihren besonderen Musikstücken in die gut gefüllte Pfarrkirche St. Johannes, als sie zu ihrem Kirchenkonzert zu Sankt Kathrein aufspielten. Der Anlass dazu war das 60jährige Gründungsjubiläum, das die Marktkapelle in diesem Jahr feiern kann.
„Eternal Promise“, mit diesem modernen Hochzeitsmarsch von Naoya Wada startete die Marktkapelle bewegt in dieses Kirchenkonzert. Eine fröhliche Trompetenfanfare leitete das nächste Stück, „A Day of Hope“ von Fritz Neuböck, ein, das dann in tänzerischer Weise von den Holzbläsern weitergeführt wurde bis zum majestätischen Finale dieses erhabenen Stückes. Mit dem „Hallelujah Chorus“ intonierten die Musiker eines der berühmtesten Chorwerke in Georg Friedrich Händels Oratorium „The Messiah“ auf bewegender Weise und gar weltberühmt ist das „Ave Maria“ von Franz Schubert, in das die Musiker viel Gefühl legten. Mit dem Stück „The Rose“ von Amanda McBroom folgte eine musikalisch ergreifende Ballade und darauf folgten dann mit „Da berühren sich Himmel und Erde“ von Christoph Lehmann, „Herr deine Liebe“ von Lars Ake Lundberg und „Komm sag es allen weiter“ von Kurt Gäble drei fröhlichere Kirchenlieder.
Spätestens mit der bezaubernden und träumerischen Melodie von „You Raise Me Up“ von Brendan Graham kam bei den vielen Zuhörern in der abgedunkelten und mit viel Kerzenlichtern umrahmten Kirche ein erstes Gänsehautfeeling auf, das auch noch anhielt, als die Musiker mit dem „Hallelujah“ von Leonhard Cohen eine der populärsten Popballaden aus dem Jahr 1984 instrumental mit viel Gefühl anstimmten. Mit dem Stück „Concerto D’Amore“ von Jacob de Haan gelang es der Marktkapelle gekonnt, in diesem gewaltigen Werk mit Barock, Pop und Jazz gleich drei unterschiedliche Stilrichtungen erklingen zu lassen. Betont ruhig stimmten die Musiker noch das nächste Stück „Pachelbel’s Canon“ von Johann Pachelbel an bis sich dann die verschiedenen Registerstimmen mit den Melodielinien zum fulminanten Finale hin in ein harmonisches Echo steigerten. Mit einer „Advents-Fantasie“ von Roland Kernen mit bezaubernden und beliebten Weihnachtsmelodien klang dieses begeisternde und mit viel Beifall immer wieder belohnte Kirchenkonzert schließlich aus. Mit stehendem Applaus belohnten die Zuhörer schließlich die Musiker für die vielen Proben zur Einspielung dieses Auftritts.
Die Musikauswahl dazu hatte Kapellmeisterin Christina Ulirsch getroffen, sie war es auch, die mit viel Geduld mit den Musikern die einzelnen Stücke eingeübt hatte und die die Musiker mit geschickter Dirigentenhand dann auch durch das Konzert führte. Zwischendurch verschafften die „Wipplinger Alphornbläser“ Thomas und Michael Jellbauer sowie Martin Bosch, allesamt auch Mitglieder der Marktkapelle, ihren Musikerkollegen mit drei stimmungsvollen Stücken jeweils eine kleine Verschnaufpause. Wie auch Pfarrer Heinrich Anzeneder, der in das Konzert zu Beginn einführte, der den Zuhörern von der Legende der heiligen Katharina von Alexandrien erzählte und der auch noch einen Rückblick auf 60 Jahre Marktkapelle Wegscheid machte. Dabei stellte er auch den hohen Wert der Kapelle im weltlichen und kirchlichen Leben in der Gemeinde heraus. „Was wären die vielen Feste, die Beerdigungen, die Fronleichnams-Umzüge, die Einzüge mit den Kommunionkindern oder den Nikoläusen, wenn sie nicht mit Blasmusikklängen musikalisch umrahmt würden“, stellte er dazu die Frage.


 

20.11.2018 Marktkapelle feiert am Sonntag mit einem Kirchenkonzert ihr 60jähriges Bestehen

Seit über 60 Jahren ist die Marktkapelle Wegscheid der klingende Botschafter aus Wegscheid, seit dieser Zeit erklingt in Wegscheid zu den großen und kleinen Festen, zu den kirchlichen Anlässen oder weltlichen Feiern Blasmusik als passende musikalische Umrahmung. Mit einem Kirchenkonzert am kommenden Sonntag, 25. November, ab 16.00 Uhr in der Wegscheider Pfarrkirche wird die Marktkapelle zu Sankt Kathrein ihr rundes Jubiläum mit einer ganz besonderen Auswahl von Musikstücken gebührend feiern.
Es war genau am 19. April im Jahre 1958, als sich im ehemaligen Gasthaus Donaubauer in Möslberg sieben jungen Männer, allesamt begeisterte Musiker, zusammengefunden haben, die an diesem Tag etwas ganz Besonderes vorhatten: Sie wollten nämlich eine Blaskapelle gründen. Und diese wurde an diesem Tag dann auch gegründet, die „Trachtenkapelle Möslberg“, so wie sie damals getauft wurde. Ihre Gründungsväter waren Hans und Bruder Ludwig Donaubauer, Alois Meisinger, Hermann und sein Bruder Richard Nebauer, Fritz Resch und Willi Stangl, der Einzige noch heute lebende Gründungsvater.
Den Dirigentenstab übernahm von der ersten Minute an der junge Landwirt Hans Donaubauer aus Möslberg als Kapellmeister und unter seiner musikalischen Leitung wurde auch sofort mit viel Euphorie das Werk „Blaskapelle“ angegangen. Man traf sich wöchentlich zu den Proben im Gasthaus Donaubauer in Möslberg und wer in der Nähe dieses Gasthauses wohnte oder wer bereits ein Moped besaß, der war schon gut dran. Wer aber weiter entfernt wohnte, der band sich halt ganz einfach sein Instrument auf den Rücken und der strampelte dann bei jedem Wind und Wetter mit dem Fahrrad und vor allem mit viel Leidenschaft für diese Art von Musik die teilweise weite Strecke hin zum Proberaum. Und dort wurden dann fortan fleißig und mit Begeisterung die ersten Märsche, Polkas oder Walzer eingeübt. Man kaufte sich laufend Noten hinzu und so wurde auch das Repertoire der ehrgeizigen Gruppe allmählich immer breiter. Dazwischen waren in dieser Zeit kleinere Auftritte immer wieder dankbare Motivationsschübe.
Ein erster Höhepunkt war dann der erste größere Auftritt am 19. September 1958, zu dem die sieben Musiker mit Begeisterung, aber auch mit etwas weichen Knien mit ihren Mopeds oder Motorrädern nach Germannsdorf fuhren. 20 Deutsche Mark gab es für diesen Auftritt, viel wichtiger war aber, dass damit ein stolzer Anfang gemacht worden war und dass schon bald viele wussten: Im Raum von Möslberg, da gibt es eine neue Blaskapelle.
Und so hatte die „Möslberger Trachtenkapelle“ auch bald einen klingenden Namen. Da war es dann auch nicht verwunderlich, dass sie im Fasching 1958/59 bereits „voll im Geschäft“ war. Und noch eine Premiere hatte die Kapelle bald: Die erste Beerdigung. 8 DM gab es dafür und die Trauerfeier anschließend dauerte dann bis 24.00 Uhr, weil die Wegscheider so begeistert über die jungen Musiker und deren Musik waren und sie deshalb immer wieder und immer fröhlichere Zugaben forderten. Und dann kam mit dem Fronleichnamsumzug in Wegscheid auch bald die erste größere kirchliche Veranstaltung für die Blaskapelle. Auch wenn es bei den Musikern beim Marschieren zu den langsamen Marschklängen noch etwas haperte, die Wegscheider hatten endlich wieder eine Musikbegleitung bei diesem feierlichen Umzug und so waren sie dann auch dementsprechend zufrieden mit den musikalischen Klängen.
Ein bedeutender Meilenstein in der Geschichte der Marktkapelle war dann der 14. August 1960, als Kapellmeister Hans Donaubauer zur 600 Jahrfeier des Marktes Wegscheid bereits mit 17 Mann aufmarschierte. Kurz darauf kehrte die Kapelle auch schon mit einer stolzen musikalischen Auszeichnung von einem Musikwettbewerb in Obernzell heim: 1. Rang in der Marschwertung und ein ebenso stolzer 2. Rang in der Konzertwertung. Mit dem „Umzug“ zum winzigen Wegscheider „Proberaum“ im Gasthaus Mühlberger hatte sich dann auch die Verbindung zum Markt Wegscheid immer mehr verstärkt und so wurde still und heimlich aus der „Trachtenkapelle Möslberg“ schließlich die „Marktkapelle Wegscheid“.
Ein schmerzhafter Einschnitt bei der Marktkapelle war der plötzliche Tod von Vorstand Rudolf Mühlberger, aber mit dem damaligen Kasberger Fabrikanten Klaus Großwald war bald wieder ein herausragender Vorstand und großer Gönner der Marktkapelle gefunden.
In drei Trachten sind die Musiker der Marktkapelle Wegscheid bisher gesteckt: Das war zunächst die Miesbacher Tracht, dann kam eine Altbayerische Tracht, aber seit Jahrzehnten treten sie nunmehr in einer niederbayerischen Tracht mit ihren schwarzen Hosen oder Bundlederhosen, mit den blauen Jankern, den roten Leibchen und mit den urtypischen Hüten auf. Bei besonders festlichen Anlässen tragen die Musikerinnen auch ihre feschen Dirndlkleider.
Ein ganz besonderes Problem für die Marktkapelle Wegscheid waren über 43 Jahre hinweg immer wieder die Proberäume. Das Möslberger Gasthaus Donaubauer, das kleine Nebenzimmer des ehemaligen Gasthauses Mühlberger, ein Nebenraum im darunter liegenden Gasthaus „Zur Linde“, ein trister Raum im Haus des Gastes oder ein Klassenzimmer der Volksschule: Das waren viele Jahre die Stationen der regelmäßigen Proben. Und so gab es bald nur mehr einen Wunsch: Einen eigenen geeigneten Proberaum. Großer Antreiber dazu war dann Kapellmeister Hans Hofmann, der zwischenzeitlich Mitglied im Wegscheider Gemeinderat geworden war und der in diesem Gremium die Interessen der Marktkapelle bestens zu vertreten verstand. Im Dezember 2001 war ein Traum in Erfüllung gegangen: Der neue Proberaum im Haus des Gastes war dank eines hohen Zuschusses der Gemeinde aber auch mit hoher finanzieller Beteiligung der Kapelle fertig, die Marktkapelle Wegscheid hatte damit endlich auf Dauer eine eigene, vorbildliche und auch maßgeschneiderte Heimat bekommen, einen Proberaum, um den ihn andere Kapellen beneiden sollten.
Hans Donaubauer hat die Marktkapelle von 1958 bis zu seinem viel zu frühen Tode am 27. Oktober 1993 über 35 Jahre lang mit großem Geschick und menschlicher Wärme geleitet. Nach dem plötzlichen Tod des so beliebten „Musimoasters Streicher Hans“ hat mit Hans Hofmann ab 1993 wieder ein engagierter Kapellmeister und großer sowie vielfältiger Musiker die Führung der Marktkapelle übernommen. Sein größter Verdienst aber war es von Anfang an, dass er durch seine persönliche Ausbildung junger Talente die Marktkapelle zu einer Größe geführt hat, wie sie die Marktkapelle in ihrer bisher 60jährigen Geschichte noch nie erlebt hat. Mit bis zu 45 Musikerinnen und Musikern hat Hans Hofmann den Fortbestand der Kapelle nicht nur gesichert, dank seines musikalischen Könnens und dank seiner geschickten Führung hat er es auch bestens verstanden, die Kapelle an neue musikalische Stilrichtungen heranzuführen. Bei ihren Frühjahrskonzerten, die Hans Hofmann ab 1996 einführte, konnte die Marktkapelle diese musikalisch Reife am besten demonstrieren. Seit dem plötzlichen Tode von Hans Hofmann am 20. Februar 2012 leitet nunmehr Christina Ulirsch die Marktkapelle als Kapellmeisterin mit viel Geschick und musikalischem Können.
Um die 90 Termine sind es jährlich, zu denen die Musikerinnen und Musiker immer wieder in Sachen Musik „ausrücken“. Eine lange Tradition pflegt die Marktkapelle mit dem jährlichen Neujahranblasen immer zwischen Weihnachten und Neujahr, wenn die Musikerinnen und Musiker bei jedem Wetter in Wegscheid standhaft von Haus zu Haus ziehen und den Bewohnern musikalisch ein „Gutes Neues Jahr“ wünschen. Ganz groß geschrieben wird innerhalb der Reihen der Marktkapelle eine freundschaftliche Kameradschaft. Diese enge Kameradschaft untereinander ist zudem der Garant für den besonderen Zusammenhalt innerhalb der Marktkapelle und zwischen Jung und Alt. Und in dieser Kameradschaft ist sie so wie vor 60 Jahren auch heute noch hörbar zu spüren, die große Freude an der Blasmusik.
Nachdem der Saal im Haus des Gastes für ein weiteres Frühlingskonzert zur Feier ihres Jubiläums nicht mehr zur Verfügung steht, hat sich die Marktkapelle passend zu Sankt Kathrein für ein Kirchenkonzert entschieden.
Das Programm:
Dazu passend hat sie in vielen Proben ein Programm einstudiert, das ein wohlklingendes Feuerwerk kirchlicher Musik zu werden verspricht. Dazu gehören unter anderem ein moderner Hochzeitsmarsch, eine konzertante Trompetenfanfare, das weltbekannte „Hallelujah“ von Georg Friedrich Händel, das nicht minder bekannte „Ave Maria“ von Franz Schubert, moderne und bezaubernde Filmmelodien, das „Hallelujah“ von Leonhard Cohen als besonderes Stück der Popkultur, eine barocke Ouvertüre oder ein Medley mit beliebten Weihnachtsmelodien. Dazwischen werden immer wieder auch die „Wipplinger Alphornbläser“, allesamt Mitglieder der Marktkapelle, aufspielen und schließlich wird zu diesem Kirchenkonzert auch noch Pfarrer Heinrich Anzeneder auch noch begleitende Worte sprechen. Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei.


29.10.2018 Marktkapelle Wegscheid gedenkt mit Gottesdienst an verstorbene Kapellmeister

Die Marktkapelle Wegscheid wurde im Jahr 1958 gegründet, sie kann damit in diesem Jahr bereits auf ihr 60jähriges Bestehen zurückblicken. In diesen 60 Jahren hatte die Marktkapelle vor der derzeitigen musikalischen Leiterin Christina Ulirsch nur zwei Kapellmeister und das waren die unvergessenen Hans Donaubauer, der als Gründungsmitglied seit der Gründung die Kapelle bis zu seinem Tode am 27. Oktober 1993 leitete, sowie Hans Hofmann, der die Kapelle nachfolgend bis zu seinem Tode im Februar 2012 zu seiner derzeitigen Größe ausbaute. Für diese beiden Kapellmeister und auch für die bereits verstorbenen aktiven Musiker hat die Marktkapelle traditionell in der Wegscheider Pfarrkirche wieder einen Sonntagsgottesdienst musikalisch mit einer ganz besonderen Auswahl von Musikstücken gestaltet, für deren Aufführung die Musiker zum Schluss der Messfeier von den vielen Besuchern dann auch großen Applaus bekamen. Die Musiker nutzten diesen Gedenkgottesdienst auch dazu, um nach dem Gottesdienst selbstgemachte Kuchen und Torten zu verkaufen. Nahezu 40 verlockende Torten und Kuchen konnten sie dabei anbieten (Bild), die ihnen fast bis auf das letzte Stück dann auch abgenommen wurden. Der Erlös soll für die Nachwuchswerbung und für die Jugendförderung der Kapelle verwendet werden, damit Wegscheid auch künftig eine klingende Marktkapelle vorweisen kann. Anlässlich ihres 60jährigen Bestehens wird die Marktkapelle Wegscheid, so wurde bei dieser Messfeier noch angekündigt, am Sonntag, 25. November, ab 16.00 Uhr in der Wegscheider Pfarrkirche ein „Kirchenkonzert zu St. Kathrein“ geben, bei dem auch Alphornbläser zu hören sein werden. Auf dieses Kirchenkonzert bereitet sich die Kapelle zur Zeit intensiv vor.


09.10.2018 Anke und Michael Jellbauer musikalisch in den Hafen der Ehe begleitet

Die Marktkapelle Wegscheid hat ihren aktiven Musiker Michael Jellbauer, der bei der Marktkapelle als Tenorhornspieler und Notenwart eine wertvolle und unverzichtbare Stütze ist, zusammen mit seiner großen Liebe Anke musikalisch auf dem kirchlichen Weg in den Hafen der Ehe begleitet. Fast vollzählig waren die Musikerinnen und Musiker mit Kapellmeisterin Christina Ulirsch schon gegen Mittag aufmarschiert, um den „Zahnradler“ und die Zahnärztin sowie die bereits anwesenden Gäste im Wegscheider zu Hause mit einigen flotten Märschen auf die bevorstehende kirchliche Feier einzustimmen. Diese fand dann in der Heimatpfarrei von Michael Jellbauer in der Pfarrkirche Sieben Schmerzen Mariä in Wildenranna statt, wo die vielen Musiker auf der Empore der Kirche dichtgedrängt kaum Platz fanden. Für diese kirchliche Feier mit Pfarrer Heinrich Anzeneder hatten die Musiker bereits seit Wochen zuvor in einigen Proben ganz besondere zu Herzen gehende und zum Anlass passende Stücke einstudiert. Auch während der allgemeinen Gratulationstour nach dem Gottesdienst spielten die Musiker vor der Kirche noch zünftig auf, bevor sich alle Musiker mit dem Hochzeitspaar vor der Kirche zu einem gemeinsamen Foto aufstellten (Bild) und die große Hochzeitsgesellschaft zur weltlichen Feier im oberösterreichischen Gasthof Wundsam nach Neustift aufbrach. Auch dort feierten fast alle Musikerinnen und Musiker noch mit dem beleibten Kollegen und sie bereicherten dabei die fröhliche Feier auch noch mit einer lustigen Einlage sowie mit musikalischen Beiträgen.


 

20.09.2018 Die Begegnung mit Fürstin Gloria war der Höhepunkt beim Musikantenausflug

Ein eintägiger Ausflug nach Kehlheim und Regensburg war das kleine „Dankeschön“ an die Musikerinnen und Musiker der Marktkapelle Wegscheid für deren viele Auftritte und Probeeinsätze während dieses Jahres. Das erste Ziel war das Kloster Weltenburg, das zunächst über den wild romantischen Donaudurchbruch „Weltenburger Enge“, das als einmaliges Naturschauspiel zu den 100 schönsten Geotopen Bayerns zählt, angesteuert wurde. Weil aber dort das Schiff wegen Niedrigwasser nicht anlegen konnte, ging es wieder zum Bus zurück und mit dem wurde dann für eine Besichtigung der wunderschönen Klosterkirche St. Georg der Benediktinerabtei Weltenburg, die von 1716 bis 1718 von den Brüdern Asam im Stile Spätbarocks erbaut wurde, und für ein gemeinsames Mittagessen im Klostergarten angesteuert. Nächstes Ziel war dann Regensburg und dort das Schloss St. Emmeram des Fürstenhauses Thurn und Taxis in Regensburg. Kaum hatten sich dort die Musikerinnen und Musiker vor dem Schloss der bestellten Schlossführerin angeschlossen kam es noch vor dem Schloss zu einer völlig überraschenden Begegnung: Vor den Augen der Musiker kam plötzlich Fürstin Gloria von Thurn und Taxis daher gefahren, diese wurde auf die fröhliche Wegscheider Truppe aufmerksam, sie hielt an, stieg aus und gesellte sich zu den Musikern. Nach einigen Worten des woher und wohin sowie einer Vorstellung der Wegscheider Marktkapelle reihte sich die Fürstin (vorne 3. von links) zu einem gemeinsamen Erinnerungsbild auch noch unter die Musiker ein. Im Eindruck dieser überraschenden Begegnung war dann die anschließende Schlossführung um so beeindruckender. Vor der Heimfahrt mit Musikerkollegen Max Seibold am Steuer des Busses suchten die Musiker für einen feucht-fröhlichen Ausklang dieses geselligen Ausfluges noch einen Regenburger Biergarten auf.


01.08.2018 Grillfest als Dank für musikalischen Hochzeitsbegleitung

Zum Ausklang nach den vielen Auftritten in den vergangenen Wochen haben sich die Musikerinnen und Musiker der Marktkapelle Wegscheid im weitläufigen Garten von Vorstand und Musikerkollegen Thomas Kainberger zu einem geselligen Grillfest getroffen. Die Speisen und Getränke dazu stifteten Thomas und Karolina Kainberger sowie Thomas und Johanna Jellbauer dafür, dass ihnen die Musikerkollegen ihre Hochzeiten, die sie zuletzt feiern konnten, musikalisch umrahmt hatten. Als Grillmeister verwöhnte Thomas Kainberger (rechts) seine Musikerkollegen bestens, die Salate dazu hatten einzelne Musiker selber mitgebracht. Und so verbrachten alle im kameradschaftlichen Kreise einen geselligen Abend bevor für eine kurze Sommer- und damit Probenpause nicht nur die Instrumente ruhen konnten.


16.05.2018 Verdienstmedaille in Diamant für Musiker Franz Stangl

~~Eigentlich hätte die Marktkapelle Wegscheid bei ihrer Jahreshauptversammlung im Gasthof Escherich, vor der sie traditionell wieder einen Gottesdienst in der Pfarrkirche zum Gedenken verstorbener Musiker musikalische gestaltet hatte, wieder auf ein Jahr wie viele zuvor zurückblicken können, das wiederum wie bereits gewohnt gekennzeichnet war mit vielen Auftritten und Proben, wenn da nicht diese mittlere Katastrophe in ihrem schmucken Proberaum gewesen wäre. Und an die erinnerte dann auch Vorsitzender Thomas Kainberger ausführlich.
Er erinnerte an den Freitag-Abend, den traditionellen Probentag der Kapelle seit Jahrzehnten, als sich die Musikerinnen und Musiker am Jahresanfang wieder einmal zu ihrer wöchentlichen Probe im eigenen Proberaum im Erdgeschoss des Haus des Gastes treffen wollten und sie dazu die beiden Eingangstüren öffnen mussten. In diesem Augenblick kam ihnen sofort neben einer dunklen Brühe auch noch übel riechender Gestank entgegen. Nach dem ersten Schock mussten sie feststellen, dass die unterste Ebene des stufenförmig aufgebauten Proberaums knöcheltief unter Wasser stand und dass große Bereiche des Raumes zudem mit Fäkalien übersät waren.
Schuld an dieser Katastrophe war ein Rohrbruch im WC-Bereich des Haus des Gastes im Bereich genau über dem Proberaum. An eine Nutzung dieses Raumes war fortan monatelang nicht mehr zu denken. Neben dem geradezu bestialischen Gestank musste nach der genauen Schadensaufnahme ein Teil der aufwendigen Holzdecke, in der die Lüftungs- und Lichtanlagen eingebaut ist, ebenso erneuert werden wie auch die aufgeschwollenen Bodenbeläge. Und was die Musiker naturgemäß noch am meisten weh tat, das waren die vielen Noten, die auf den Notenständern auflagen und die durch die Katastrophe von oben zum Großteil unbrauchbar wurden. Dazu kamen die vielen ungeklärten Fragen des Schadenersatzes, wer für die Behebung dieser baulichen Schäden und für den Ersatz der vielen zerstörten Noten zuständig ist.
„In dieser Not hat uns die FFW Wegscheid sofort angeboten, dass wir für die nächsten wöchentlichen Proben auf unbestimmte Zeit und dazu auch noch kostenlos den Schulungsraum im Feuerwehrgerätehaus benutzen konnten“, lobte Thomas Kainberger im Beisein von 3. Bürgermeister Hans Fenzl in Richtung Feuerwehr und auch Gemeinde Wegscheid, dem Eigentümer dieses Gebäudes. Die Schäden, so freute sich Vorstand Thomas Kainberger bei dieser Jahreshauptversammlung, sind inzwischen bis auf wenige Restarbeiten behoben und auch die vielen Notensätze, die durch Feuchtigkeit und Fäkalien unbrauchbar wurden, sind inzwischen wieder ersetzt worden. Was er aber sehr bedauerte, das war die unendlich lange Dauer, bis die an der Wiederherstellung des Proberaums beteiligten Firmen ihr Geld bekamen. Das wiederum, so stellte der Vorstand richtig, sei ausschließlich am Versicherungsnehmer, dem Hoteleigentümer, gelegen.
Nachfolgend aber kam Thomas Keinberger zum Eigentlichen einer Blaskapelle und das war der musikalische Bereich. Für diesen konnte er auf insgesamt 30 Auftritte und auch 44 Proben zurückblicken. Dazu erinnerte er an die beiden Auftritte bei den Faschingszügen in Büchlberg und in Wegscheid und an die beiden Starkbierfeste im Gasthof Haiböck, bei denen die Marktkapelle als Mitveranstalter mit der FFW Wegscheid die musikalische Umrahmung und einen Sketchbeitrag übernommen hatte. Thomas Kainberger erinnerte auch an die beiden Florianifeiern in Wildenranna und Wegscheid, wobei sich die Kapelle bei ersterer sogar aufteilen musste, um zur gleichen Zeit auch noch den Einzug der Kommunionkinder in Wegscheid musikalisch umrahmen zu können.
Kainberger blendete weiter zurück auf die Teilnahme beim Bezirksmusikfest in Obernzell, als alle teilnehmenden Kapellen mit einem gemeinsam gespielten Marsch durch Obernzell den Markt regelrecht erzittern ließen. Des weiteren spielte die Marktkapelle auf beim Pfarrfest in Wegscheid, beim Festzug in Untergriesbach, beim Herbstmarkt in Wegscheid, bei der Wegscheider Vorweihnacht und bei vielen weiteren kleineren Anlässen. Und wie seit der Gründung der Kapelle im Jahr 1958 wurde zum Ausklang des Jahres allen Wegscheidern beim musikalischen Gang von Haus zu Haus wieder ein „Gutes Neues Jahr“ gewünscht. Aber auch innerhalb der Kapelle gab es feierliche Anlässe, um diese musikalisch zu umrahmen. Das waren die Heirat von Vorstand Thomas Kainberger mit Musikerkollegin Karolina, oder die Feier zum 80. Geburtstag von Gründungs- und Ehrenmitglied Willi Stangl und wiederum die Hochzeit von Musiker Martin Bosch, zu der die Marktkapelle sogar nach Erlangen gereist war.
Thomas Kainberger erinnerte auch an die großen Anstrengungen für ein einheitliches Erscheinungsbild der Kapelle, für das im vergangenen Jahr sogar neue „Westenlaiberl“ gekauft wurden. Hierzu lobte er besonders Bianca Bogner, die sich dabei ganz besonders engagiert hatte. „Die freundschaftliche Gemeinschaft hat innerhalb unserer Truppe einen ganz hohen Stellenwert“, betonte Thomas Keinberger und das belegte er mit einem Grillfest bei ihm zuhause, mit einer Bootsfahrt, die Thomas Jellbauer organisiert hatte, mit den monatlichen geselligen Probeausklängen, mit den jährlichen Jahresausflügen und mit der geselligen Weihnachtsfeier. Abschließend dankte Thomas Kainberger allen, die innerhalb der Kapelle Funktionen übernommen haben, insbesondere seinem Stellvertreter Thomas Jellbauer, den beiden Dirigenten Christina Ulirsch und Martin Fenzl, Notenwart Michael Jellbauer, den Stabführerinnen Karolina Schuster und Sonja Lang, der Schatzmeisterin Rosa Rosenberger, der Schriftführerin Johanna Jellbauer für deren besonderen Einsatz innerhalb der Kapelle. Sein besonderer Dank galt aber auch den vielen fördernden Mitgliedern dieses Musikvereins, die, so Thomas Kainberger, mit ihren Beiträgen und Spenden die vielen Kosten für die teuren Notenkäufe sowie für den teuren Unterhalt des Proberaums den finanziellen Grundstock geben.
Diesen Dank wiederum gab Kapellmeisterin als musikalisch Verantwortliche der Kapelle an Thomas Kainberger insbesondere dafür zurück, weil sich dieser bei der Schadensabwicklung für den Proberaum verbunden mit viel Ärger ganz besonders engagiert hatte. Des weiteren dankte sie ihren Musikerinnen und Musikern für die rege Probeteilnahme bei den insgesamt 44 Proben im letzten Jahr und natürlich für die zuverlässigen Einsätze bei den Auftritten. Am meisten aber freute sie sich über die hohe Anzahl junger Musiker, die sie derzeit ausbilde oder die bereits in der Kapelle integriert sind, mit denen langfristig der Fortbestand der Kapelle gesichert sei.
Mit ihrem Kassenbericht konnte „Schatzmeisterin“ Rosa Rosenberger ein gesundes finanzielles Polster belegen, das aber, so erklärte hierzu Thomas Kainberger, auch dringend notwendig sei für den geplanten Ankauf von Leihinstrumenten und von Trachten für neu hinzugekommene junge Musiker, um damit weitere Anregungen für einen musikalischen Nachwuchs geben zu können. Von Norbert Lang, der zusammen mit Maxi Seibold die Kasse geprüft hatte, bekam Rosa Rosenberger für ihre Kassenführung großes Lob.
Im Mittelpunkt dieser Jahreshauptversammlung standen auch noch Ehrungen. Geehrt wurden dabei die Brüder Michael und Thomas Jellbauer für 15 Jahre aktive Mitgliedschaft bei der Marktkapelle und bereits seit 25 Jahren sind Klaus Donaubauer und Silke Jell Musiker in der Marktkapelle. Als Anerkennung für hervorragende Verdienste um die bayerische Blasmusik bekam schließlich noch Franz Stangl vom Musikbund von Ober- und Niederbayern mit der Verdienstmedaille in Diamant eine der höchsten Auszeichnungen verliehen. Bei der Würdigung hob Vorsitzender Thomas Kainberger neben der 45 jährigen aktiven Mitgliedschaft von Franz Stangl vor allem dessen 35 Jahre lange Öffentlichkeitsarbeit hervor, dabei habe er über 30 Jahre lang auch noch eine lückenlose Chronik geführt und bei den Weihnachtsfeiern immer wieder über die lustigsten Begebenheiten während eines Jahres in Versform berichtet.
„Euer musikalisches Wirken ist ein wahrer Segen für unsere Gemeinde und für die Vereine“, lobte 3. Bürgermeister in seinem abschließenden Grußwort und mit einer persönlichen Geldspende hatte er noch großes Lob für die hohe musikalische Qualität, angesichts der vielen Termine äußerte er noch seine hohe Achtung über das dafür notwendige hohe Engagement und schließlich lobte er auch noch die großartige Jugendarbeit für den Nachwuchs der Kapelle


16.02.2018 Marktkapelle Wegscheid überbringt zum 59. Mal musikalisch die Neujahrsgrüße

Ebenso sicher wie das jährliche Weihnachtsfest ist in Wegscheid auch die jährliche Tradition des Neujahranblasens der Marktkapelle Wegscheid in den Tagen zwischen dem Weihnachtsfest und Sylvester. Und so sind die Musikerinnen und Musiker um Kapellmeisterin Christina Ulirsch (2. von links) auch in diesen Tagen im großen Markt Wegscheid wieder unterwegs von Haustüre zu Haustüre, um den Bewohnern mit einem gespielten Stück flotter Musik die besten Wünsche für das kommende Jahr zu überbringen. Im Frühjahr des Jahres 1958 wurde die Marktkapelle Wegscheid damals noch als „Möslberger Blaskapelle“ gegründet, seit dieser Zeit haben die Musiker jedes Jahr diese Tradition gepflegt und kein einziges Mal haben sie dabei etwa vor Schneesturm, Eisregen, Stürmen oder sonstigen Wetterkapriolen kapituliert. Vor allem die jüngeren Musiker sind es, die an den vier Tagen, die inzwischen beim Marsch von Haus zu Haus benötigt werden, diese Strapazen von den Morgenstunden an bis zum Hereinbrechen der Dunkelheit auf sich nehmen. Und dabei kommt neben der Freude am Musizieren in diesen Tagen auch so mancher Spaß nicht zu kurz. Die Musiker freuen sich auch immer wieder darüber, dass sie an den Haustüren herzlich empfangen werden. Gerne werden bei der Auswahl des Liedguts immer wieder auch Sonderwünsche erfüllt, sei es an der einen oder anderen Haustüre der gern gehörte „Schneewalzer“ oder „Der alte Jäger“, wenn im Hause ein passionierter Jäger wohnt. Mit Staunen und Interesse verfolgen immer wieder auch die Urlaubsgäste, die in diesen Tagen in und um Wegscheid einen Urlaub verbringen, diesen alten Brauch.

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